Marc Boeker
Cloud Backup

Warum willst du so viele Blogartikel schreiben?

Warum willst du so viele Blogartikel schreiben?

Das ist eine gute Frage, auf die ich gerne etwas näher eingehen möchte. Zumal sich sicherlich der ein oder andere fragen wird, warum in einem Blog über Cloud Backups Artikel zum Thema Startup oder dem digitalen Arbeiten erscheinen. Das hat aber alles seinen Sinn, zumindest bin ich der festen Überzeugung.

Dieser Post gehört zu folgender Serie über die Gründung von WeLoveBackups.

Es gibt drei konkrete Gründe, wieso ich das mache. Diese sind:

  • Information
  • Kundenakquise
  • Selber lernen

Information

Cloud Backups klingen jetzt erstmal nicht sonderlich spannend. Wenn vor dir auf dem Tisch zwei Gutscheine liegen, bei dem der eine für ein Jahr WeLoveBackups und der andere für ein Jahr Netflix ist und du nur einen einlösen darfst, dann kann ich mir schon gut vorstellen, welcher das sein wird.

Das ist absolut nachvollziehbar, weil ein Cloud Backup auch nur dann in der Beliebtheit steigt, wenn man mal eine Datei verloren hat und auf ein Backup zurückgreifen kann. Generell kann man sagen, dass das tägliche Machen von Backups ungefähr so beliebt ist, wie ein Hörbuch über das Bürgerlichen-Gesetz-Buch.

Und weil das Thema nicht das Spannendste ist, möchte ich mit hilfreichen Informationen die Interessenten und Leser für das Thema begeistern. Und das kann man am einfachsten, indem man nicht 100 Artikel veröffentlicht in denen steht „Ohne Backup wirst du untergehen, jetzt sofort Backups kaufen“ sondern mit Artikeln, die dem Leser einen Mehrwert bieten und die Anwendung von Cloud Backups erklären.

Man kann das mit einer Tüte Mehl vergleichen. Bewerbe ich die Tüte Mehl, würde jeder sagen: „Was für ein langweiliges Produkt. Da schlafe ich ja im Stehen ein.“. Stelle ich aber geniale Rezepte vor, in denen das besagte Mehl vorkommt, dann wird das Produkt schon interessanter. Dann sagen die Leute vielleicht: „Interessant, ich wusste gar nicht, dass man das auch mit Mehl machen kann. Ich probiere das mal aus.“

Und genau das möchte ich mit meinen Artikeln erreichen. Leute zum Nachdenken anregen. Denn der beste Kunde ist der, der selbst den Drang verspürt, das Produkt kaufen zu wollen. Nicht der Kunde, der mit allen möglichen Lockangeboten und Tricks dazu verführt wird. Denn über kurz oder lang springt der sowieso wieder ab.

Ein Beispiel für Informationen, die einen Mehrwert bieten sollen, ist der Artikel in dem es um die digitale Aufbewahrung von Belegen und Rechnungen geht. Viele haben immer noch Aktenschränke voller Ordner im Keller, weil die Denke, dass nur Papier vor dem Finanzamt gültig ist, immer noch im Kopf herumschwirrt. Dass aber Ordner voller Belege viel Platz wegnehmen und auch Geld kosten (Material und Arbeitszeit), weiß sicher jeder. Daher möchte ich mit dem Artikel zeigen, dass man heute auch die Belege gesetzeskonform digital archivieren kann. Man muss dabei ein paar Sachen beachten, aber es ist möglich und erlaubt.

Am Ende des Artikels wird der Leser vielleicht darüber nachdenken und einen Umstieg auf Digital erwägen. Und wenn er das dann irgendwann macht, denkt er vielleicht auch an WeLoveBackups und so habe ich mit dem Artikel mein Ziel, potentielle Kunden zu informieren, erreicht.

Außerdem muss auch ich die Artikel teilweise recherchieren und lerne dabei auch immer wieder neue Sachen. Um es im BWLer Sprech zu sagen: Eine Win-Win-Situation.

Kundenakquise

Ein weiterer wichtiger Punkt und da wäre ich unehrlich, wenn ich diesen verschweigen würde, ist auch die Kundenakquise. Der Trugschluss, eine Webseite ins Netz zu stellen und dann kommen die Leute von alleine ist zum Glück in den letzten Jahren aus den Köpfen der Marketingverantwortlichen verschwunden. Daher muss man auch im Internet auf sich aufmerksam machen. Da bieten sich jetzt verschiedene Wege an. Ich kann teure Werbung auf großen Webseiten buchen. Das kostet Unmengen an Geld und bringt vielleicht Interessenten, die sich nicht wirklich für das Produkt interessieren, aber die leicht bekleidete Dame auf dem Werbebanner interessant fanden. Dann habe ich hohe Klickraten, die Webseite, auf der der Banner geschaltet wurde, freut sich, aber ich bin meinem Ziel nicht näher.

Alternativ kann ich auf Fachmessen gehen und mit Interessenten sprechen oder ich kann ein Netzwerk aufbauen und über Empfehlungen mein Produkt an den Mann bringen. Da ich aber weniger die Rampensau und der Netzwerker bin, der auf drei Hochzeiten gleichzeitig tanzt, sind das Kanäle, die ich seltener bespiele.

Und dann gibt es da noch das Contentmarketing. Hier geht es darum (zumindest so die Optimalvorstellung), Inhalte zu erstellen, die einen wirklichen Mehrwert bieten und die dem Interessenten alle benötigten Informationen liefern, eine gute Entscheidung zu treffen. Jetzt kann ich natürlich jeden Tag fünf Artikel schreiben, wie toll man Cloud Backups doch hier und da einsetzen kann. Aber irgendwann kommt dem Leser das doch aus den Ohren raus. Daher möchte ich etwas Abwechslung schaffen. So ist das Thema „Digital Arbeiten“ und „Startup“ mit dazu gekommen.

Das sind zwei Themen, die mich selbst sehr interessieren, in denen ich auch noch Sachen lernen kann und die meiner Meinung das Thema Backups ergänzen. Denn wer digital arbeitet oder ein Startup gründen möchte, sollte sich auch mal überlegen, wie er seine Daten sichert.

Contentmarketing kostet aber unglaublich viel Zeit und man muss eine hohe Eigenmotivation haben. In einem weiteren Post, den ich noch schreiben muss, gehe ich noch mal genauer auf Contentmarketing ein und beschreibe, wie ich das bei WeLoveBackups aufgebaut habe.

Selber lernen

Das klingt jetzt ein wenig strebermäßig, aber wenn man Gedanken auch mal aufschreibt und über gewisse Punkte noch einmal im Detail nachdenkt, dann lernt man dabei noch den ein oder anderen weiteren Punkt.

Je mehr Gedanken ich mir über das Produkt mache, je mehr ich versuche zu verstehen wie WeLoveBackups eingesetzt werden kann, desto einfacher ist es auch, das Produkt so zu verbessern, dass ein Mehrwert entsteht. Wir alle kennen ja die Produktupdates wo einfach mal alles umgewürfelt wurde und komplett anders aussieht, aber der Grund, warum das so gemacht wurde, absolut überhaupt nicht ersichtlich ist. Und genau das möchte ich vermeiden.

Außerdem lese ich jeden Tag viele verschiedene Artikel von anderen Blogs. Wenn ich einen Gedanken oder Ansatz interessant finde, dann versuche ich diesen auch in einem Artikel bei mir wiederzugeben. Denn das Aufnehmen von Informationen ist das eine, das Anwenden das andere. Das ist wie sich im TV von Oliver Kahn „Abseits“ erklären zu lassen und es dann auch in der Praxis auf dem Fußballfeld selbstständig zu erkennen, ohne dass der Schiedsrichter wild herumpfeift.

Selbst etwas aus dem Artikel zu lernen ist auch ein wichtiger Punkt, um die eigene Motivation aufrecht zu erhalten. Wenn ich hier nur Texte aus meinem Hirn abtippen müsste, bei denen für mich nichts Neues dabei wäre, dann würde ich schnell die Lust daran verlieren.

Fazit

Ein Artikel in diesem Blog hat nicht genau einen speziellen Grund, sondern es ist eine Mischung aus dem Informieren und Begeistern von Kunden sowie dem Lernen von neuen Themen. Und hier würde der BWLer sogar von einer Win-Win-Win-Situation sprechen. Gut, dass wir im Blog ein Buzzword Verbot haben.

Bild Quelle: rawpixel.com

Du möchtest mehr über Themen wie Startups,
digitales Arbeiten oder Backups erfahren?
Sehr gerne!

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein
und wir informieren dich über neue Beiträge.

Kein Spam, jederzeit wieder abmelden.

Du hast eine Frage oder möchtest etwas loswerden.
Schreibe uns gerne auch auf Twitter unter @welovebackups an.