Marc Boeker
Cloud Backup

Warum ein Backup alleine nicht reicht

Warum ein Backup alleine nicht reicht

Bevor jetzt jemand denkt, um Gottes Willen, was ist das für ein Sicherheitsfanatiker, dem ein Backup nicht ausreicht, dem sei vorweg gesagt: Ein Cloud Backup ist tausendmal besser, als gar kein Backup zu machen.

Warum brauche ich eigentlich überhaupt ein Backup?

Die Frage ist vollkommen berechtig, denn man könnte meinen, dass moderne Computer mit SSDs eigentlich nicht mehr anfällig für einen Plattenfehler sind, sodass die eigenen Daten verloren gehen. Und das stimmt auch. Die defekte Festplatte ist in Zeiten von SSDs (Solid State Drives) deutlich zurückgegangen. Aber ganz ausschließen sollte man das Problem trotzdem nicht. Viel größer sind aber die Gefahren, sein Laptop zu verlieren, es wird geklaut oder es ist ein Hardware Fehler, den man ausversehen selbst verursacht. An dieser Stelle sei die obligatorische Kaffeetasse erwähnt, die man in der Eile mit dem Ellbogen über das Notebook kippt. Oder das Laptop, das man vom Tisch fegt, indem man über das Ladekabel stolpert. Aber es gibt noch zwei weitere Probleme, gegen die man sich wappnen muss. In letzter Zeit hat man in den Nachrichten öfters von sogenannter Ransomeware gehört. Das ist ein bösartiges Programm, dass sich über eine Sicherheitslücke oder durch Unachtsamkeit auf dem Computer einnistet und dann Aktionen wie das Verschlüsseln der Festplatte vornimmt. Und erst wenn man ein Lösegeld zahlt, bekommt man das Passwort zum Entschlüsseln der eigenen Daten wieder – oder auch nicht. Ransomeware kommt immer häufiger vor und wird auch in Zukunft eine größere Rolle spielen. Hier ist es ein Wettrüsten zwischen Betriebssystemherstellern, Anti-Viren-Programmen und den Entwicklern von Ransomeware. Es wird immer irgendwo eine Sicherheitslücke geben, über die der Angreifer auf das System kommt. Und zu guter Letzt noch die eigene Schusseligkeit beim Arbeiten mit Dateien. Es hat wohl jeder schon mal ausversehen eine Datei gelöscht und den Papierkorb geleert und sich danach geärgert, weil man die Datei doch noch gebraucht hätte. Oder man überschreibt ausversehen eine Datei und merkt es erst nachdem das Programm geschlossen wurde. Die Datei wurde dann überschrieben, wenn man keine Versionierung im Betriebssystem aktiviert hat und das Rückgängigmachen ist auch nicht mehr möglich. Man sieht also, dass es neben den eher seltenen Gründen auch durchaus alltägliche Situationen geben kann, in denen man ein Cloud Backup seiner Dateien gut gebrauchen kann.

Und warum brauche ich dann mehr als ein Backup?

Hier kann man jetzt drüber ausgiebige Diskussionen führen. Das eine Lager sagt, wenn man seine Daten auf einer externen Festplatte gesichert hat, reicht das. Das andere Lager sagt, dass auch externe Festplatten verloren gehen können, geklaut werden oder den Geist aufgeben. Hier würde ich mich persönlich dem zweiten Lager anschließen. Und das nicht, weil ich mit WeLoveBackups ein Cloud Backup System entwickelt habe, sondern weil ich weiß, dass Hardware oft nicht so zuverlässig ist, wie man immer denkt. Ein Beispiel: WeLoveBackups speichert die Daten der Kunden verschlüsselt in einem Rechenzentrum. Die Daten werden aber nicht auf einer Festplatte auf einem Server abgelegt, sondern über 10 Festplatten verteilt. Dies stellt sicher, dass die Daten beim Ausfall einer Festplatte weiterhin verfügbar sind. WeLoveBackups geht aber noch einen Schritt weiter. Die Daten werden so gespeichert, dass 3 der 10 Festplatten ausfallen können und die Daten sind weiterhin sicher. Wenn du also eine externe Festplatte nutzt, dann hast du nur eine einfache Redundanz ihrer Daten im Ernstfall. Du musst dein Backup also auf 3 externen Festplatten speichern, um die gleiche Sicherheit zu erhalten, wie WeLoveBackups sie bietet. Außerdem prüft WeLoveBackups regelmäßig alle Dateien auf ihre Integrität (ohne den Inhalt kennen zu müssen – sondern mit Prüfsummen). Sollte eine Festplatte Probleme haben, wird die Datei automatisch repariert und auf einer anderen Festplatte umgelagert. Dies müsstest du mit deinen externen Festplatten auch regelmäßig machen. Was für ein Aufwand, den sich natürlich keiner antun will.

Aber dann reicht mir doch nur ein Cloud Backup?

Theoretisch fähst du mit einem Cloud Backup schon sehr gut. Deine Daten liegen verschlüsselt und redundant in einem gesicherten Rechenzentrum. Aber es kann immer wieder vorkommen, dass die eigene Internetverbindung mal streikt. Das ist leider immer noch häufiger als man denkt. Und genau hier liegt das Problem. Du musst ganz dringend an eine Datei, die du ausversehen unwiderruflich gelöscht hast. Deine Interverbindung hat aber gerade eine Störung. Und die netten Mitarbeiter an der Störungsannahme fragen dich dann, ob du den Stromstecker zu deinem Modem eingesteckt hast, oder ob dein WLAN aktiviert ist, anstatt die Störung zu beheben. Und genau hier ist es gut, wenn man noch ein Backup auf einer externen Festplatte vorliegen hat. Das Backup muss auch nicht Minutenaktuell sein, aber es sollte einen halbwegs aktuellen Stand enthalten. Denn jetzt kann man mit der externen Festplatte die Datei rekonstruieren und muss nicht zu einem Bekannten mit funktionierender Internetverbindung fahren, um die Datei aus dem Cloud Backup wiederherzustellen. Und man spart sich auch den Weg zum klassischen Internetcafé.

Die magische 3-Standbeine-Regel

Es gibt die 3-Standbeine-Regel. Stell dir vor, du hast einen Tisch, der nur 2 Beine hat. Der Tisch würde umfallen. Ich unterstelle dir mal, dass du sowieso nie einen Tisch mit zwei Beinen kaufen würdest, da dieser ohne Anlehnen an eine Wand sowieso keinen Sinn machen würde. Daher sollte ein Tisch mindestens 3 Beine haben. Das erste Bein sind die Daten, die auf der Festplatte des Computers gespeichert sind. Das zweite Bein sind die Daten, die via Cloud Backup verschlüsselt in einem Rechenzentrum liegen. Und das dritte Bein sind deine Daten auf einer externen Festplatte. Aber, die magische 3-Standbeine-Regel hinkt auch etwas. Ein Tisch mit 2 Beinen kann nicht alleine stehen, macht also auch wenig Sinn. Aber eine Datensicherung, die aus einer lokalen Kopie deiner Daten und einem Cloud Backup besteht, macht schon sehr viel Sinn. Denn lieber ein Backup als gar keins. Die dritte Kopie deiner Dateien auf einer externen Festplatte ist die Königsdisziplin. Quasi das Sahnehäubchen auf dem Kuchen.

Und warum soll ich genau WeLoveBackups trauen und nicht irgendeinem anderen Anbieter?

Vertrauen ist immer so eine Sache, das man sich als Anbieter erarbeiten muss. Du würdest ja auch nicht jemandem wildfremdes deine Daten in die Hand drücken, der spontan bei Ihnen an der Tür klingelt. Und genau deswegen verschlüsselt WeLoveBackups deine Daten schon auf deinem Rechner, sodass wir keinerlei Möglichkeit haben, deine Daten einzusehen. Des Weiteren legen wir sehr großen Wert darauf, dass deine Daten sicher gespeichert und regelmäßig überprüft werden. Nichts ist für uns schlimmer, als wenn wir deine Daten verlieren würden. Daher steckt hier auch die meiste Arbeit drin, dies sicherzustellen. Und das Dritte ist die Benutzerfreundlichkeit. Wir möchten dich nicht nerven, sondern dir das Thema Cloud Backup möglichst einfach machen. Daher funktioniert WeLoveBackups im Hintergrund und erfordert im Alltag keinerlei Arbeit von dir. Und weil wir möchten, dass du uns nutzt, weil du überzeugt bist und nicht zwangsweise gebunden wirst, kasnnst du WeLoveBackups einen Monat kostenlos testen und danach mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende kündigen. Probiere es doch aus!

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